Interessanter Tag. Abgesehen davon, dass ich verschlafen hatte, obwohl eh früh aufgewacht - aber dann natürlich wieder weiter geschlummert - und dies etwas ungeplant war, bin ich den Rest des Tages vor den Emails gelandet und habe Schritt für Schritt versucht diverse Rückstände aufzuholen. Ein großer Erfolg war, dass ich jetzt nicht nur mein MySpace-Profil und Co. gelöscht habe, sondern auch diverse alte Email-Adressen, darunter auch eine, die ich sicherlich schon seit bald 8 oder mehr Jahren intensiv führte - gar nicht so leicht, sowas über das Herz zu bringen. Aber: Zeit für Veränderungen.

barbarella

Haarmähne, Smokey Eyes und vermischt mit dem Jahr 1968. Danke :grin:

Bei Filmen hingegen schwelge ich gerne in den alten Zeiten und so flimmerte heute der alte Klassiker ‘Barbarella’ über meinen Bildschirm und zum ersten Mal - obwohl schon oft gesehen - wurde mir diesmal erst bewusst, wie “sehr erotisch” der Film eigentlich ist - vor allem auch für die damalige Zeit und der breiten Präsentation. Der Film war und ist natürlich immer schon nur für dieses eigentlich natürlich sehr “platte” Bildnis gemacht worden, aber heute hatte das Ganze irgendwie eine besondere Eigendynamik - man muss nämlich sagen, dass bei der Umsetzung die Macher der damligen Filme wesentlich kreativer und gewagter waren als heutzutage. Da muss ich doch glatt sagen… gefällt mir. :grin: Und wie es der Zufall so will - als ich ein wenig später im Supermarkt stehe, spielt es prompt eines der Hintergrund-Lieder aus dem Film. Und jetzt vorhin gerade rufe ich die Mails ab und - zack - prompt ein Bild aus dem Film geschickt bekommen. Na sowas… :)

Und jetzt ein Gewitter. Alte TV-Klassiker und Sommerregen… herrlich! Das tut gut.

Posted in Daily blabla.. at June 27th, 2009. 6 Comments.

Boah, ich bin gerade so unglaublich angepisst. Und zwar von Fuck-Herstellern, die ihre Fuck-Kabel-Stecker in verschiedenen Größen anfertigen, damit sie ja nicht untereinander passen. Oder auf die aberwitzigsten Volt-Zahlen kommen, nur damit ja nicht das andere passt. Und Fuck überhaupt Fuck-DVD-Video-Kameras. Der letzte Dreck, echt.

Das ganze versaut mir einen der wenigen freien, Tage, wo ausnahmsweise mal NIX zu tun wäre. Aber nein - eh klar. Muss ja so kommen. Und Windows fuckt mich auch an, oder besser gesagt Software-Hersteller, die Fuck-Schlüssel für ihr Programm verlangen, die dann in legaler Form nicht mal klappen. Fuck you.

Posted in Daily blabla.. at June 21st, 2009. 1 Comment.

Gleich vorneweg: das Ganze ist kein ausgereiftes Experiment, sondern diente meiner persönlichen Grundlagenforschung für zukünftige Projekte und wurde jetzt erstmal nur sehr roh und schnell realisiert. Für den einen oder anderen aber vielleicht interessant, deswegen dachte ich mir, ich stelle das Ganze einfach mal hier online.

Vielleicht hat jemand schon mal diese futuristischen Handschuhe gesehen, mit denen man Computer, Roboter oder auch militärische Flug-Drohnen steuern kann. Mittlerweile hat sich ja zum Beispiel die Spielekonsole Wii mit ihren Controllern für die Hand schon sehr stark diesen, bis vor einiger Zeit noch unleistbaren, Eingabegeräten angepasst. Was aber tun, wenn man weder eine Konsole hat, noch das Geld hat oder ausgeben möchte, aber dennoch mal eine frei bewegliche Tasten-Hand-Steuerung (für zumindest ein paar Tasten) probieren möchte?

handkeyboard08

Kein Problem: wer ein defektes, altes Computer-Netzteil, ein altes, nicht mehr benötigtes PS/2-Keyboard aus dem Keller sowie eine Schere, einen Stift und etwas Klebeband hat, der kann sich praktisch um 0 Euro innerhalb von nur 15 Minuten seinen eigenen Dateneingaben-Handschuh zusammenbauen. Wer sauber und ‘wiederverwendbar’ arbeiten möchte, verwendet einen richtigen alten Handschuh statt Klebeband.

Den vollständigen Text lesen…

Posted in Daily blabla.., Experimente at June 17th, 2009. 6 Comments.

Nicht schlecht - damit hätte ich nicht gerechnet. Nach gerade mal ~5-6 Tagen entdeckte ich heute einen etwas dickeren Briefumschlag frisch aus Hong Kong in meinem Postfach. Darin enthalten das Mini-Keyboard, das ich quasi als Test bestellt hatte - um zu schauen, ob die paar Euros nicht einfach im Nirvana verschwinden bzw. ob auch mehr als eine Postkarte zurück kommt. Hat geklappt.

hongkongkeyboard

Damit eröffnen sich nämlich ganz neue Möglichkeiten, denn es gibt einige interessante Produktlinien in der Technik dort drüben, die A: bei uns nicht oder kaum erhältlich sind und sowie B: bei uns wesentlich mehr kosten, sogar bei gleichen Versandkosten. Experiment geglückt - und für den Linux-Rechner beim Bett zum abendlichen Video schauen absolut ausreichend. :grin:

mikrocontrollerleuchtet

Nachdem der restliche Tag ansonsten nicht so besonders war, gibt es immerhin eine kleine Erfolgsmeldung vom Käfer. Er lässt sich ansprechen, programmieren und “schaltet”. Also relativ sauber gearbeitet. Brav Emanuel. Danke.

Posted in Daily blabla.., Experimente at June 16th, 2009. 3 Comments.

In meinen jungen Jahren träumte ich davon, ein junger, dynamischer, durchtrainierter, sportlicher und erfolgreicher Mann zu werden, der einen eleganten BMW fährt, eine kleine Firma führt und natürlich Erfolge bei jungen, hübschen Mädchen hat. Geworden ist ja daraus nichts, wie wir alle wissen - zudem bin ich seit gestern endgültig zu einem Computer-Nerd avanciert. :grin:

Während also meine vermisste “Frühlingsblüte” in nepalesischen Bergen ihr Wissensgebiet erweitert und ich mir eigentlich überlegen wollte, wie ich mit meinen 28 Jahren doch noch Tierfilmer und Tier-Verhaltensforscher werden kann, bin ich doch glatt per Zufall auf meine alte, kaputte Computer-Maus gestoßen. Die schlief seelenruhig in einem kleinen Kästchen und wartete auf… nix. Nachdem Marygotchi in L.A. mich unlängst mittels einer Plexiglas-Scheibe und Leuchtdioden auf die Idee eines dekorativen, exquisiten Einrichtungselement für die Wohnung brachte, begann ich also die tote Maus zu zerlegen und die kleine LED auszubauen um ein wenig herum zu experimentieren…

Maaahhh, was ist denn das für ein süßes Krabbeltier? Ein kleiner ATtiny 13. Herzig, oder? Man könnte fast glauben, er kann rumlaufen. Könnte er gewissermaßen auch…

Geendet hat das Ganze in einem erweiterten Wissensstand, der nun z.B. kleine, self-made Webserver kennt, die mit Kartoffeln betrieben werden, bärtige Linux-Jünger, die mit Sonnenlicht autark betriebene Computer-Netzwerke in Afrika schaffen, bis hin zu Roboter-Schwärmen. Na, wer hätte es erraten - richtig - ich heiße ja nicht umsonst Mulischaf, wenn ich mich nicht sofort in diese ganzen Dinge verlieben würde. :grin:

Und wer mich kennt, weiß, dass ich einfach in diese Dinge reinkippe und kann sich zudem vielleicht noch an so Projekte wie die Fruchtfliegen-Zucht, das Ameisen-Röhren-System oder das “Grillen-Aquarium” erinnern. Sag’s ja - immer schon ein kleiner Nerd. Deswegen - um endgültig abzustürzen - wende ich mich nun den elektronischen Käfer-Genossen zu. Also schließen wir kurz die Augen, stellen uns nunmehr vor dem geistigen Auge vor, wie wir am Strand in Miami Beach gehen, die Sonne lacht ins Gesicht, unser Cabrio wartet vorne beim Eck und ein kleines, kaum merkbares, anerkennendes Lächeln wird der langhaarigen und schlanken Schönheit zur Rechten zugeworfen. Erledigt? Endlich. Gut, wir öffnen die Augen, finden uns im grau-faden Wien wieder in einer kleinen, dunklen Wohnung - am Tisch davor ein Haufen Elektronik-Krams und versuchen diese von Katzenhaaren freizubekommen.

Den vollständigen Text lesen…

Posted in Daily blabla.., Experimente, Linux at June 16th, 2009. 3 Comments.
Posted in Daily blabla.. at June 13th, 2009. 1 Comment.

postkartejuni

Jöööööö - was gibt’s schöneres in der Früh? :) Danke Sonnenschein! :*

Posted in Friends at June 12th, 2009. 1 Comment.

Nun, wie geplant funktioniert das Experiment ‘eine Woche durchgehend soweit wie möglich auf einem alten, verstaubten, out-of-date Computer mit einem Alternativ-Betriebssystem zu arbeiten’ wirklich sehr gut und läuft doch ein wenig überraschend völlig problemlos. Anbei ein paar Screenshots von meinem täglichen Anblick der letzten Tage - es sind alle ‘wichtigen Dinge des normalen Alltags’ abgebildet, um zu verdeutlichen, dass ich trotz der schwachbrünstigen 1.6 Ghz mit den gerade mal leicht aufgemotzten aktuellen 718 MB Arbeitsspeicher keine Abstriche machen muss - auch nicht bei der Arbeitsgeschwindigkeit.

Übrigens dauert es gerade mal 38 Sekunden bis der Computer komplett kalt gestartet, hochgefahren und betriebsbereit ist (Stichwort Hibernate) :grin:

Angefangen von der klassischen Textverarbeitung, Internet surfen, Emails, Musik hören und Filme/Videos anschauen, chatten via Skype, Last.fm und Google-Picasa als Standard-Unterstützung für den täglichen Gebrauch, natürlich WLAN, Funkheadset, FTP, Digi-Cam-Verbindung sowie externe USB-Festplatten - bis hin zur Funkmaus und Tastatur sowie sogar Filmschnitt/Bearbeitung. - bis dato gab’s kein Problem oder Hindernis. Und wenn konnte es zumeist innerhalb weniger Minuten mit der Unterstützung einer Suchmaschine im Netz behoben werden oder es fanden sich andere Wege/Alternativen zur gewünschten Lösung.

Bis jetzt verbleibe ich also nach einer Woche praktisch durchgehender Arbeit auf dem alten Rusty-Dirty-Bastard PC mit einem einzigen “Problem” - meine Webcam wird nicht erkannt. Aber erst mal schauen, was sich auch da machen lässt. :cool:

Nachdem man aber generell hier von einem Erfolg des Versuches sprechen kann, fehlt jetzt nur noch eines - ein Mini-PC mit passiver Kühlung bei gleicher Leistung um max. 100-200 Euro. Mein nächstes Ziel…

Posted in Daily blabla.., Experimente, Linux at June 6th, 2009. 1 Comment.

*Update: Bin mittlerweile auf das umfangreichere Linux “Mint” umgestiegen. Ab Haus aus alles dabei und die Oberfläche - edel, edel, edel… :grin: …kann ich nur sagen. Quasi ein MAC OS-Feeling mit MS Windows-Funktionalität. Allen Neueinsteigern sei es echt ans Herz gelegt.*

Geschafft - nachdem ich schon seit Wochen am überlegen bin, wie ich die technische Situation in meinen vier Wänden optimieren, beschleunigen aber zeitgleich auch einsparen kann, bin ich nun beim guten alten USB-Stick gelandet.

Mein großer, sehr flotter Windows Vista-Arbeitsrechner, der ein wirklich gutes und geschmeidiges Teil ist, hat nämlich einen Haken - viele Lüfter. Die kühlen das fette Arbeitstier auf die passende Betriebs-Wärme runter - bedeutet aber zugleich, dass das “Rauschen” einen gewissen “Soundteppich” im Wohnzimmer ausbreitet. Zudem kommt noch ein leicht defektes Lager des Grafikkartenlüfters *mist* und somit vermischt sich ein Rattern zusätzlich in die Klangkulisse. In Ruhephasen generell unerträglich.

Um außerdem nicht immer am Morgen um 6:30 Uhr mit dem Klima-Anlagengeräusch zu leben, bevor man in die Arbeit hoppelt, weil man ja nur mal kurz die Mails checken möchte - und auch um die Lebensdauer des Gerätes zu erhöhen (teilweise starte ich den Compi ja 4 mal am Tag bedingt duch notwendige Tätigkeiten) und zudem nicht 5 Minuten warten möchte, bis alle Systeme und Programme hochgefahren sind - habe ich nun meinen staubigen Uralt-Rechner vom Abstellgleis geholt und wieder zum Leben erweckt.

Screenshot, allerdings vom kleinen alten Monitor, der Breitbild wird erst heute angeschlossen. Aja, der Rechner hat einen AMD-Athlon XP 2000 mit 256 MB Arbeitsspeicher. :grin:

Festplatten, Grafikkarte, Soundkarte, DVD-Rom-Laufwerk, Netzwerkkarte, usw… alles entfernt *weg damit* und ein nacktes Gehäuse mit einem Netzteil und einem All-onBoard-Motherboard übrig gelassen. Hinten meinen Wireless-USB-Stick für den Router rein, vorne einen wuzi-kleinen USB-Stick mit 8GB mitsamt dem Linux “Puppy” eingesteckt und schon geht es wesentlich leiser als mit dem Großen los.

Sehr schön - im Gegensatz zu früheren Experimenten (ich bin und bleibe trotz allem ein Windosen-Anhänger) wurde diesmal erfreulicherweise der Wireless-Stick, die Netzwerkverbindung, das Wireless-Headset sowie Tastur und Co. völlig problemlos erkannt und das Teil war in 10 Minuten komplett eingerichtet. Puppy liegt während des Betriebes im Arbeitsspeicher des Gerätes und verschleißt somit kaum den USB-Stick oder eventuelle Festplatten, usw… quasi unbegrenzt haltbar somit.

Auch eine Skype-Version wurde soeben schnell eingerichtet, Email-Zugriff ebenso und der Rest detto. Damit ist mein “Ich checke mal in der Früh und vorm Schlafen gehen noch schnell die Mails” oder “Hoppla, ich wollte ja noch schnell im Online-Fahrplan nachschauen” sowie “Eine kurze Runde MP3 hören wäre nett” bzw. “Mal einfach ganz in Ruhe entspannt ein langes Mail schreiben” gelöst und mein großes Arbeitstier bleibt von den zahlreichen Kickstart-Eskapaden verschont.

Und man kann auch endlich in Ruhe
Emails, Briefe und Interviews schreiben ohne zu glauben, dass man in einem D-Zug sitzt. Im übrigen schaffe ich mir demnächst als Ersatz für den alten, staubigen Bastard einen komplett lüfterlosen, stromsparenden, kompakten Mini-Compi für den Schreibtisch an. Gibt nämlich einige interessante Teile - ähnlich den bei uns aktuellen, aufkommenden “Nettops” - am japanischen, italienischen und sogar afrikanischen Markt (dort als low-cost-Geräte für Hilfsprojekt) um gerade Mal 100 Euro - die für Puppy mehr als ausreichend wären. Dann gäbe es im Wohnzimmer kein Geräusch mehr. Nada, nix, Stille, Ruhe… Konzentration. Die Zwischendurch-kleine-Computer-Wohnzimmer-Session mal wieder einfach genießen.

Puppy Cat

Puppy-Cat mit dem 8GB USB-Stick, wo mein Zweit-Betriebssystem schlummert. Die Hübsche weiß nämlich, was elegant und “mini” ist. :grin:

Einen herkömlichen silent Nettop wie den neuen, durchaus sehr interessanten Acer Revo - den es sogar bereits bei uns schon um die 300 Euronen zum kaufen gibt *gestern entdeckt, man staune* - schaffe ich mir erst an, wenn sie bei der 150 Euro Marke mitsamt Windows XP oder dergleichen angekommen sind. Bis dahin kann man nämlich die 300 Euro besser gleich in ein mobiles Netbook oder als Zusatzinvestition in ein HighEnd-Gerät investieren.

Ach ja, so nebenbei - so ein kleiner Mikrocontroller als Mini-Webserver um 30 Euronen: auch nett. :grin:

Posted in Daily blabla.., Experimente, Linux at May 30th, 2009. 7 Comments.

In einem der Kommentare hier wurde unlängst eine “Schlafbox” für Flugreisende aufgegriffen. Solche gibt es ja in Japan bereits seit etlichen Jahren, teilweise wie Bienenwaben aufgebaut und mit viel Komfort. Eine Small-Business-Variante gibts von meiner Seite aber dennoch. :grin:

box01small

Eine einfache Zugangsklappe mit Sichtfenster, mehrfacher Innenbeleuchtung mit LEDs, Stauraum, Kühlfach und natürlich das Wichtigste - das Bett.

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Für Geschäftsreisende, aber auch für die einfachen Rucksack-Touristen gibt es zwei Platten in dem Raum, die sich stufenlos in der Höhe verstellen lassen. Die untere Platte ist für das Arbeiten mit Laptop, zum Schreiben und Lesen gedacht. Die obere dient zum Essen bzw. um Mahlzeiten zu sich zu nehmen.

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Die Transferboxen lassen sich problemlos in beliebiger Bauweise stapeln, anordnen, usw… WLAN, Belüftungssystem, Regelung der Raumtemperatur sowie der Lichtstärke - alles natürlich vorhanden.

Zu bereits bestehenden Schlafboxen gibt’s übrigens hier ein paar Bilder: Bild1, Bild2, Bild3

So, mehr gibt’s heute nicht - ein Brief für meinen weit entfernten und enorm vermissten Sonnenschein :( wartet auf den kreativen Prozess und meine Katzen müssen ebenfalls gefüttert werden.

Posted in Architektur, Friends at May 16th, 2009. 5 Comments.